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Live And Let Live

Live And Let Live – Ein Film von Marc Pierschel

Hamburg-Premiere von Live And Let Live

Hamburg-Premiere im Abaton
(von der Facebook-Seite)

Am Sonntag, den 23. März 2014, hatte im Hamburger Abaton Kino der Deutsche Dokumentarfilm »Live And Let Live« seine Hamburg-Premiere. Bereits im November hatte der Film Deutschland-Premiere. Ursprünglich für den kleinen Saal geplant, musste der Film dann spontan aufgrund des großen Andrangs in den großen Saal umziehen. Dieser war am Ende gut gefüllt, wenn auch leider nicht ausverkauft. Ich hatte im Vorfeld nichts über den Film gelesen, ging also gänzlich jungfräulich in die Vorstellung ohne zu wissen, was mich erwartet. Diese nicht vorhandenen Erwartungen wurden dann zudem noch um Längen übertroffen.

»Live And Let Live« ist keiner dieser typischen Vegan-Propaganda Filme, die sich häufig an grausamen Bildern überschlagen und gegenseitig überbieten. Das sind natürlich alles Sachen, die auch gezeigt werden müssen, die aber für EinsteigerInnen und interessierte Menschen durchaus im Vorfeld abschreckend sein können, so dass sie diese Art Filme direkt meiden. Doch dieser Film ist erfrischend anders, er ist sachlich und behandelt mehr Aspekte als nur die Tiere. So geht es neben der Ethik auch um Umwelt- und Klimaschutz und auch um das Thema Gesundheit. Erschreckende Bilder gibt es nur einmal kurz, als der Film Material von einer offenen Befreiung zeigt. Laut Publikumsgespräch hat Regisseur Marc Pierschel, seines Zeichens Mitbegründer von roots of compassion, hier bewusst auf eine offene Befreiung gesetzt, um Neulinge nicht mit maskierten BefreierInnen zu verschrecken – vielleicht nicht der verkehrteste Gedanke.

Im Film selbst kommen sehr viele VeganerInnen, TierrechtlerInnen und auch WissenschaftlerInnen zu Wort, die auf die verschiedenen Vorteile des Veganismus zu sprechen kommen. Ein Aspekt ist hier natürlich ganz klar die Ethik, im Film unter anderem vertreten durch Hof Butenland, weitere Aspekte sind der Umweltschutz, dargelegt von einigen WissenschaftlerInnen, sowie die Ernährung für die unter anderem der US-amerikanische Bahnrad-Profi Jack Lindquist interviewt wurde, der selbst angibt, sich in Topform für den Sport zu fühlen und seit dem Ernährungsumstieg wesentlich kürzere Ruhephasen zu benötigen. Eine Liste der interviewten Personen findet ihr auf der offiziellen Homepage zum Film.

Fazit

Ich finde den Film absolut empfehlenswert. Durch seine Sachlichkeit und die vielen Interviews mit Personen der verschiedensten Bandbreiten kann der Film seinen ZuschauerInnen in den 80 Minuten sehr viele Bandbreiten und Vorteile der veganen Ernährung näher bringen. Der Film eignet sich auch hervorragend, um ihn nicht veganen Menschen zu zeigen, um ihnen die eigene Lebensweise zu verdeutlichen ohne direkt mit dem erhobenen Zeigefinger zu wedeln. Eine gute Ergänzung zu den vielen Filmen, die es bereits auf dem Markt gibt. Für mich bisher einer der Besten. Wer die Chance hat, sollte zu einer der Vorführungen gehen. Ansonsten lohnt auch sicher der DVD Kauf, sobald diese auf dem Markt ist. Die noch ausstehenden Vorführungen findet ihr ebenfalls auf der offiziellen Homepage.

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